Garantiehinweise für Holz und Holz Alu Haustüren

GARANTIESCHEIN

Gewährleistungsfrist für Doors Eingangstüren beträgt gegenüber Kunden 24 Monate ab Übergabe. Die Garantie gilt ausschließlich für Material- und Verarbeitungsmängel, die bewiesenermaßen auf Seiten des Herstellers liegen. Solche Mängel werden vom Hersteller innerhalb der Garantiefrist behoben. Zur Mängelbehebung sind uns seitens des Kunden zumindest zwei Versuche einzuräumen. Alle visuellen Mängel, die möglicherweise wegen unsachgemäßer Lagerung, Manipulation oder zweckwidrige Nutzung der Türen entstanden sind, müssen unbedingt sofort nach dem Empfang der Ware schriftlich reklamiert werden; spättere Reklamationsansprüche werden vom Hersteller nicht mehr anerkannt. Reklamationsansprüche sind mit Kundenanschrift, Originalrechnung und beigelegtem Garantieschein schriftlich an die Verkaufsstelle zu stellen.

Die Fertigung und die CE-Kennzeichnung der Haustüren entspricht harmonisierter Norm EN 14351-1: 2006+A1: 2010 mit vergewiesener Leistungserklärung des Produktes. Für Produkte mit konkretem Verwendungszweck, die in Einzelfällen hergestellt werden, gitl das Einzelfertigungsprinzip (Nichtserienfertigung). Für die bestehenden baulichen Anlagen, die aufgrund ihrer Karakteristiken und Anforderungen (z.B.: Sondermaße, Sonderkonstruktionen, Sonderbauweise, Sonderbeschläge, Denkmalschutz Anforderungen) nach konkreter baulichen Vorgabe für den Einzelfall gebaut werden, entfällt die CE-Kennzeichnungspflicht. Für diese Produkte liegt beim Hersteller die Produktionstechnische Dokumentation, Dokumente der werkseigenen Produktionskontrolle, technische Werkszeichnungen des konkreten Bauelementes und des Abnahmeprotokolls nach Lieferfreigabe zur Produktion vor. Holzqualität: unsere Produkte entsprechen der DIN EN 942, welche die Qualitätskriterien für Bauelemente aus Holz bestimmen.

 

Aus den Garantiebedingungen sind folgende Fälle ausgenommen:

  1. Visuelle Mängel, die nicht sofort bei Übernahme der Tür reklamiert worden sind - unbedingt den angebrachten STOP-Aufkleber beachten!

  2. Türen, die trotz festgestellter visueller Mängel eingebaut wurden

  3. Türen, die für einen Bedarf benutzt werden der für diese Art von Türen nicht vorgesehen ist – siehe bitte die CE-Leistungserklärung am Lieferscheinpapier: Eigenschaften – für die Verwendung in Gebäuden (unbeheizte/beheizte); falls eine innenöffnende Tür als außenöffnend eingebaut wurde sind evtl. verursachte Schaden an der Tür kein Reklamationsgrund

  4. Falls vom Kunden unsachgemäß bzw. nachlässig mit dem Produkt umgegangen wurde (z.B. ungeschützt, in schmutzigen oder im feuchten Raum gelagert)

  5. Falls die Haustür ohne entsprechendes Vordach eingebaut wurde (genügend grosses Vordach erforderlich um dauernder Kontakt mit Regenwasser zu verhindern)

  6. Falls der Einbau nicht gemäß Montage-Hinweise des Herstellers und nicht von fachlich befähigten Personal durchgeführt wurde

  7. Wenn der Stockrahmen falsch eingebaut wurde (Stockrahmenteile z.B. eingewölbt, ausgedehnt, schief, krumm, rautenformig, nicht im rechten Winkel, nicht waagerecht, usw.); der Monteur muss evtl. krümme Stockrahmenteile so einbauen, dass diese gerade verbaut bleiben

  8. Falls Farbveränderungen durch Kontakt mit Baumaterialien (alkalische Putzmörtel und andere Bauanstriche) entstanden sind

  9. Falls die Tür roh, nur vorimprägniert oder geölt ausgeliefert wurde, gibt der Hersteller keine Gewährleistung auf die Oberfläche, Holz-/Furnier-Deckschichten und gegen evt. Verzug. Solche Flächen sind als kritisch zu betrachten, ebenfalls mit Hinweis auf Bedarf an erhöhten Wartungsintervalle. Bei rohen Türen ist Silikon lose beigepackt. Der Bereich der evtl. Silikonversiegelung (Glasleisten, Füllungsleisten, Wetterschenkel) mit begrenzter Haftung der Farbbeschichtung und damit evtl. verbundene Abblätterung von Farbschichten ist kein Anlass zur Reklamation

  10. Falls Fehler im Holz vom Hersteller bereits mit Holzschiffchen oder Holzkitt ausgebessert sind; Harz welches aus dem im Holz liegenden reparierten Harzgalle austritt, sind kein Reklamation

  11. Eventuelle rauhe Kanten bei gefrästen V-Fugen (gegen die Furnierrichtung gefräst) sind kein Reklamationsgrund

  12. Risse, Äste, kleinere Holzabsplitterungen, Holzverfärbungen, rauhe Kanten bei Türen mit astigen oder gebürsteten Oberflächen geben keinen Anlass zur Reklamation

  13. Die Anordnung, Grösse und Menge der Äste ist beliebig und bei jeder Haustür anders (einzigartig) und geben keinen Anlass zur Reklamation

  14. Wenn die Oberflächenbehandlung vom Kunden selbst oder durch Dritte unfachmännisch durchgeführt wurde (Rechnung von Maler vorlegen!). Der Anstrich sollte vor dem Einbau erfolgen!

  15. Falls Farbunterschiede am Produkt selbst oder zum Farbmuster bestehen - geringfügige Farbabweichungen sind materialbedingt und berechtigen zu keiner Reklamation!

  16. Unterschiede in Holzfarbe, Holztextur (Verlauf der Jahresringe und dessen Breiten und Farbe, unterschiede in Verlauf der Furnierrichtung; quer und längs) sowie Holzstruktur sind bedingte Naturgegbenheiten und stellen keinen Reklamationsgrund dar!

  17. Falls bei Eichentüren Farbdiskolorationen kleineren oder größeren Umfangs auftreten, sind Folgeerscheinungen von Reaktionen der Gerbsäure im Eichenholz und wässrigen Dickschichtlasuren bzw. Regenwassers aufgrund der Bewitterung.

  18. Spiegel in verschiedener Form und Anteil, sind bei Eichenholz niemals ein Grund für eine Reklamation, da sie normaler Holzbestandteil sind.

  19. Falls bei Lärchentüren die Türteile verschiedene Farbtöne aufweisen. Lärchenholz ist sehr vielfältig (gelb, rötlich, bräunlich, hell und dunkel) deswegen ist die Farbe der Haustür nicht einheitlich; Lärchenholz hat von Natur aus einen sehr hohen Harzanteil, deswegen ist Harzaustritt bei Haustüren aus Lärchenholz KEIN Grund für eine Reklamation

  20. Falls sichtbare Farbunterschiede wegen Auswachsen von Nagellöchern im Bereich von Befestigung der Glas- und Füllungsrahmen aufkommen

  21. Bei farblosen Lasuren gibt es kein UV-Schutz, so dass das Holz seiner Natur entsprechend durch Lichteinwirkung nachdunkeln oder auch bleichen kann, daher kein Reklamationsgrund

  22. Falls Farbton-Veränderungen jeweiliger Anstriche wegen UV-Strahlen (Sonne) oder Kontakt mit Regenwasser enstehen. Einige Farbtöne auf Holz (hellere, rötliche) und besonders Metallic Farbtöne neigen zu Farbveränderungen durch UV-Strahlung, die aber keiner Grund für eine Reklamation sind!

  23. Visuelle Mängel an der Oberfläche, die nicht nach den Richtlinien des Prüfinstituts für Türentechnik + Einbruchsicherheit PfB Rosenheim beurteilt werden. Die Richtlinien beschreiben Kratzer, Risse, Schrammen etc. nur dann als Fehler in der Oberfläche vor, wenn diese bei diffusem Tageslicht und ohne optische Hilfsmittel aus einem Meter Abstand gut sichtbar sind

  24. Falls visuelle Mängel auf lasierten Oberflächen (Farbunterschiede, Farbflecken usw.) aussen aus 5 m und innen aus 3 m Entfernung nicht sichtbar sind, laut RAL RG 631 Vorschrift

  25. Falls visuelle Fehler im Glas vorhanden sind (aus einem 90° Blickwinkel betrachtet), in den »Richtlinien zur Beurteilung der visuellen Qualität von Isolierglas«, oder "Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von plannen Gläsern mit Siebdruck bzw. Emaillierung sowie mit lackiertem Farbauftrag", als erlaubt beschrieben sind

  26. Türen, die zeitweise direktem Einfluss von Niederschlägen oder dauernd direkter UV-Strahlung ausgesetzt wurden (1 m breite Überdachung unbedingt erforderlich!)

  27. Türen, die dauernd direktem Einfluss von relative Luftfeuchtigkeit über 70% ausgesetzt wurden (außen: Nähe von Flüsse, Seen, Wäldern, schattige und feuchte Lagen, innen: feuchte Räume)

  28. Falls die Türe neben einem Heizkörper angebracht oder eingebaut wurde, d.h. relative Luftfeuchtigkeit innen unter 50% fällt

  29. Eine Krümmung des Türblatts oder der Stockrahmenteile einer Haustür in Längsachse bis 4 mm und Querachse bis 2 mm betragt (zulässig laut DIN EN 12219 Klasse 2) ist kein Grund für eine Reklamation! Verzug bei Neubauten ist Folge einer erhöhten Luftfeuchtigkeit und somit kein Reklamationsansgrund!

  30. Bei unsachgemäßer Einstellung der Bänder oder der Schließbleche (nach Einbau oder durch den Kunde) die Tür nicht Schliess- und Dichtfunktionsfähig ist. Die Bänder und Schliessbleche sind Werkseitig eingestellt. Nach Einbau sollen die Bänder und Schliessbelche von Monteur fein angepasst werden! Alle zukünftigen Einstellungen der Bänder und Schliessbleche und somit die Positionänderungen des Türblatts sind kein Reklamationsgrund. Der Eigentümer soll die Einstellungen laut beigelegten Hinweise, nach Bedarf bzw. mindestens einmal jährlich durchführen lassen

  31. Bei flächenbündigen Haustüren kann es wegen fertigungstechnischer und klimatischer Gegebenheiten zu Differenzen in dem Flächenbündigkeit und in der Spaltbreite zwischen Türblatt und Blend rahmen kommen. Um bei verschiedenen klimatischen Bedingungen optimalle Dichtigkeit zu erzielen, benötigen die Dichtungen zwischen Türrahmen und Türblatt einen Spielraum von ca. 4,5 mm. Das Spaltmaß kann nach Einstellung von Bändern um so eine bessere Schliessfunktion zu gewähren ±3 mm variiren. Diese Differenzen sind Stand der Technik und daher kein Reklamationsgrund

  32. Aluminiumschalen schwinden und dehnen sich bei Temperaturveränderungen und aufgrund dieser Gegebenheit ist die Funktionalität, Konstruktion und Sicherheits des Produktes nicht beein- trächtigt; an der Verbindungsstosspunkten der ALU-Teilen können minimale Schlitzöffnungen entstehen, die aber keinen Reklamationsgrund darstellen.

  33. Falls die Wartungsarbeiten nicht laut Empfehlungen für Wartung und nicht fristgerecht durchgeführt worden sind